Wirtschaftlichkeit

Vorteil 42

Studien haben gezeigt, dass Asphaltstraßen die wirtschaftlichste Wahl sind. 

Fahrbahnen aus relativ steifen Materialien können durch Ausbau ertüchtigt werden, während für Asphalte lediglich Oberflächenbehandlungen oder der Ersatz der Asphaltdeckschicht ausreichend sein kann. Es ist deutlich ökonomischer, die unteren (Trag-)Schichten dauerhaft weiter zu nutzen und nur die Verschleißschichten zu ersetzen. Das zeigt, dass Straßen aus Asphalt als dauerhafte Fahrbahnen angesehen werden können. 

Forscher der Universität von Kansas fanden heraus, dass Interstate-Highways im Bereich von Städten, die mit anderen Materialen gebaut wurden, etwa dreimal teurer in Bau und Erhaltung als vergleichbare Interstate-Highways aus Asphalten waren. Die Ergebnisse aus Ohio zeigten, dass die Lebenszykluskosten von Asphalt geringer waren als die des verglichenen Baustoffs Betons, und zwar zwischen 25 und 70%.

2002 hatte Benelux Bitume eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Ringstraße um Antwerpen ausgeführt. Es wurden die Anfangsinvestitionen und eine Nutzungsdauer von 40 Jahren berücksichtigt. Betrachtet wurde die vollständige Erneuerung von 12 km Autobahn und 30 km Seitenstraßen.

Die vorgeschlagene Erhaltungsstrategie war:

Für Asphalt:

  • Jährlich: geringe Erhaltung
  • Alle 15 bis 30 Jahre: Abfräsen der Deckschicht und Binderschicht sowie deren Erneuerung 

Für Beton:

  • Jährlich: geringe Erhaltung (größere Erhaltung wie z.B. Erneuerung des Fugenmaterials wurde nicht berücksichtigt!).
  • Nach 40 Jahren: Beton war gebrochen und wurde erneuert


Quellen:
Cross, S.A. and Parsons, R.L.; Evaluation of Expenditures on rural interstate Pavements in Kansas, Kansas University Transportation Center, February 2002

Whole Life Costing Study Ring Antwerp by Benelux Bitume (2002), EAPA Winning with asphalt